Eine Malreise nach Sylt – Rückblick

Eine Woche auf Sylt, geprägt von Wind, Weite und dem ständigen Wechsel von Ebbe und Flut – und mittendrin wir, mit Skizzenbuch, Leinwand und offenen Blicken.

Malreise Sylt
Malreise Sylt

Die Insel zeigte sich von ihrer ganzen Vielfalt: stille Sonnenaufgänge am Watt, bei denen das Licht langsam über die Landschaft wanderte, und abends – wenn das Wetter mitspielte – unser ganz eigenes „Kino“ auf der Treppe zum Strand. Sonnenuntergänge, die jeden Tag anders waren und doch immer wieder innehalten ließen.

Und dann dieser Seenebel, der plötzlich aufzog und die Dünen und ihre Täler weich verschwimmen ließ – als würde die Landschaft für einen Moment den Atem anhalten.

Dazwischen lagen intensive, kreative Stunden im Süd-West Atelier. Unser Thema: Malen in Schichten, Übermalen, Spuren zulassen und wieder verändern. Wir experimentierten mit Marmormehl und entdeckten die spannenden Strukturen, die dabei entstehen – mal rau, mal fast landschaftlich.

Die Natur war dabei immer präsent: die Nordsee, der Strand, die Heide. Doch wir näherten uns ihr nicht gegenständlich, sondern mit einem abstrakten Blick – als Stimmung, als Rhythmus, als Spur.

Der Tag begann oft mit kleinen Warm-ups: Zeichnungen mit dem Bleistift, die uns ins Arbeiten brachten. Manchmal wurden daraus längere Studien, die sich bis in den Nachmittag hinein entwickelten. Auch Fundstücke vom Strand fanden ihren Weg aufs Papier – Linien, Formen, Erinnerungen.

Ein besonderes Lieblingsthema waren Kiefernnadeln. Mit ihnen untersuchten wir Linien und Strukturen, zeichneten, legten, nähten sie sogar in unsere Bilder ein. So entstanden Arbeiten, die weit über das klassische Malen hinausgingen.

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